Axel Schulz, einer der bekanntesten deutschen Schwergewichtsboxer der 1990er, bleibt auch Jahre nach seinem fonbet game aktiven Karriereende ein prägender Name im deutschen Boxsport. Zuletzt war er bei der Veranstaltung „Schulz & Friends“ in Berlin wieder im Ring zu sehen – allerdings nicht als Kämpfer, sondern als Mentor und Trainer für Nachwuchsboxer.
Schulz, geboren 1968 in Schwerin, hatte sich 1995 mit seinem Kampf gegen George Foreman internationale Anerkennung verschafft und blieb durch seine Kämpfe gegen Michael Moorer und Francois Botha in Erinnerung. Heute konzentriert er sich darauf, jungen Talenten eine Plattform zu bieten, die in Deutschland oft fehlt: intensive Vorbereitung, professionelle Betreuung und internationale Wettkampferfahrung.
Bei der Veranstaltung in Berlin standen besonders die Jugendlichen des Boxclubs „BC Neukölln“ im Fokus, die Schulz in Technik, Strategie und mentaler Vorbereitung trainierte. Seine Erfahrung, gepaart mit einem unaufgeregten Humor, sorgt dafür, dass selbst skeptische Nachwuchskämpfer motiviert und fokussiert bleiben.
Für die deutsche Boxszene ist Schulz‘ Engagement ein Gewinn: Mit seiner Präsenz wird nicht nur der Nachwuchs gestärkt, sondern auch das öffentliche Interesse an Amateur- und Profiboxen steigt. Experten sehen darin eine Chance, die Lücke zwischen populärem Profiboxen und traditionellem Vereinssport zu schließen.
Sein Credo ist klar: Talent allein reicht nicht, Disziplin, Planung und mentale Stärke sind entscheidend. Wer heute in Berlin die Nachwuchskämpfer beobachtete, konnte sehen, wie seine Lehren Früchte tragen und Deutschlands Boxzukunft langsam, aber sicher Form annimmt.
