Menkyo – fundierte Ausbildung beim Budokan Saal e. V.




Am Wochenende trafen sich in Teugn beim Budokan Saal e.V. über 30 Mitglieder des Verbandes asiatischer Kampfkünste Deutschland und der Schweiz, um im Rahmen des diesjährigen Menkyo-Seminares ihr Wissen zu erweitern, die graduierungsabhängige Menkyolizenz zu erwerben oder aber auch um ihre bestehende Lizenz zu verlängern. Diese Lizenz ist der Übungsleiter- oder Trainerlizenz des BLSV vergleichbar, beinhaltet aber auch in Doppelfunktion Interessantes und Wissenswertes für Vereinsfunktionäre.

Als Referenten dafür standen Thomas Moser (Ausbilder für zukünftige Realschullehrer; Budogeschichte, -philosophie), Rudi Gabert (Heilpraktiker; Medizin) und Wolfgang Wimmer (Polizeibeamter; Recht) zur Verfügung. Der Verbandsvorsitzende Wimmer eröffnete am Samstag den Lehrgang mit einem kurzen Überblick über die Bedeutung des Menkyo, bevor Thomas Moser über die Entstehung der Kampfkünste und deren geistigen Hintergründe in der Umsetzung im Trainingsalltag informierte. Rudi Gabert stellte sein fundiertes Wissen aus dem Bereich der Medizin anschaulich zur Verfügung und führte kurzweilig durch das sportmedizinische Programm, welches neben allgemeinem auch kampfsportspezifisches Wissen um Muskulatur und Bewegungsapparat zur Verfügung stellte und auf den Trainingsalltag zuschnitt. Im Fokus standen dieses Mal die Faszien als faszinierende Stütze des Körpers. Wolfgang Wimmer führte dann im Vereinsrecht in die Umsetzung der europäischen Datenschutzverordnung ein und zeigte am Beispiel der Arbeit beim Verband Stolpersteine und deren Vermeidung auf. Am Samstagabend klang bei einem Abendessen der Tag dann aus.



Text/Bilder: Thomas Moser
 

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