Tag der offenen Tür beim Büdokan ein voller Erfolg


Matthias Kapis ünd Stefan Reisgis demonstrierten gekonnt beim Tag der offenen Tür die Anwendüng der Stock-Kata Matzükaze-No-Kon,
welche vom Sohn des Shotokan-Begründers geschaffen würde.


Am Samstag konnten Interessierte die neuen Räumlichkeiten beim Budokan in Teugn besichtigen und sich von den angebotenen Kampfkünsten überzeugen lassen. Zahlreiche Kuchenspenden und Kaffee sowie Getränke und Frühlingsrollen boten etwas für Leib und Seele. Im halbstündlichen Rhythmus zeigten die Budoka ihr Können in verschiedenen japanischen Selbstverteidigungsarten. Den Anfang machte die Karate-Do- und Kobudogruppe der Erwachsenen, welche die Anwendung der Formen demonstrierte. Großen Anklang fanden die knallharten und trotzdem mit äußerster Kontrolle vorgetragenen Techniken des nur beim Budokan Saal gelehrten ursprünglichen Shotokan-Karate- und Kobudo-Koryu-Do-Stiles. Bestaunt von der großen Anzahl der Zuschauer und Zuschauerinnen folgten dann zwei Kinder- und Jugendgruppen mit ihren Lehrern. Obwohl sogar ein Teil des Trainingsraumes mit Teppich ausgelegt worden war, mussten sich die Interessierten richtig zusammendrängen, so groß war der Besucherandrang. Schautafeln im Eingangsbereich informierten die Ankommenden über die Kampfkünste, die Kleidung und die Gürtelfarben in den japanischen Kampfkünsten und über den Werdegang des Budokan Saal e.V.

Die Bürgermeister Christian Nerb aus Saal und Manfred Jackermeier aus Teugn zollten mit ihrem Besuch den fleißigen Vereinsmitgliedern für die vielen Arbeitseinsätze und auch für die engagierte Gestaltung des Tages Respekt und sprachen sich anerkennend aus. Vor allem die liebevolle und dem Budogeist entsprechende Gestaltung des Aufenthaltsraumes, welcher ebenso für die Fortbildungen des Verbandes genutzt wird, fand regen Zuspruch. Die Vereinsvorsitzenden Thomas Moser und Heinz Perzl sowie andere Vereinsmitglieder führten voller Stolz durch die Räume wie auch durch die verschiedenen Vorführungen. In den Pausen konnten sich die Gäste informieren, was rege genutzt wurde. Als mittlere Gruppe demonstrierten Jiu-Jiutsu-Ka des Budokan Ausschnitte aus dem Prüfungsprogramm, speziell auch mit dem Kurzstock, die Iaido-Gruppe führte einen Satz aus den Battoho-No-Bu vor und beeindruckte durch die Ruhe und Gelassenheit bei der Kunst des Schwertziehens. Abschließend führten die Aikidoka ihre harmonische Bewegungskunst vor, dabei erklärten sie das Einüben der Fallschule nach dem Prinzip des Lernens vom Leichten zum Schweren, um schließlich Grundtechniken und dann eine freie Form des Übens mit dem Partner zu veranschaulichen.

In einer abschließenden Runde waren sich die Aktiven des Budokan einig: Das war ein gelungener Samstagnachmittag! Moser nutzte das Event mit mehreren hundert Besuchern für die Ankündigung, dass im Herbst Gäste aus ganz Deutschland und der Schweiz nach Teugn kommen werden, um Fortbildungen beim Budokan zu besuchen. Die Planungen dafür und für ein Rahmenprogramm zur Erkundung der wunderschönen Region laufen schon auf Hochtouren und werden hoffentlich wieder das Image des Budokan Saal als bester Kampfkunstverein des Jahres 2018/2019 unterstreichen.



Text: Thomas Moser
Bild: David Buisson

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