Seminar im Kobukan Dimayuga - Juni 2019



Die Referenten mit geehrten Mitgliedern des Kobukan


Auch in 2019 stand im Kobukan Dimayuga ein Lehrgang auf dem Plan, kombiniert mit der jährlichen Versammlung "Shingitai Ryu" und anstehenden Neuwahl.

Den Weg hierzu nahm der Präsident Shingitai Ryu, Wolfgang Wimmer, auf sich - insbesondere als er auch für Pierre, Myriam und Dominique im Bereich "Shingitai Ryu Iaido" und Franck im Bereich "Aikido" und "Muso Jikiden Eishin Ryu" ein privates Intensivtraining absolvierte. Daneben unterrichtete er bei dem Seminar Shingitai Ryu Iaido und Aikijitsu.

Als weitere Referenten standen Franck Jaubert für Aikido und Muso Jikiden Eishin Ryu, sowie Dominique Bosc für Qi Gong zur Verfügung. Als weitere Kapazität auf seinem Gebiet fungierte Yves Ramaeckers, Hanshi, Hachidan im Judo.



Impressionen von Besichtgung +++


Impressionen von Besichtgung +++
Bei der Mitgliederversammlung wurde seitens Myriam Dimayuga die derzeitige Struktur der Vereinigung aufgezeigt, gleichzeitig aber die Notwendigkeit, vor Ort Unterstützung und Hilfe zu haben in der Erledigung der täglichen schriftlichen Arbeiten und Entscheidungen. So - in Absprache mit dem Präsidenten Wolfgang Wimmer - erfolgten Neuwahlen im Shingitai Ryu.

Es wurde Dominique Bosc zum neuen Präsidenten gewählt, während Wolfgang Wimmer zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde. Die Position des Vizepräsidenten wurde gestrichen und Patrice Merckel, Yves Ramaeckers und Wolfgang Wimmer bilden - wie auch in der Vergangenheit - den "Rat der Älteren" sowie technischen Direktoren.

Zum Teil in emotional geführten Debatten - aber immer im Gedanken der Vollziehung des von Patrick Dimayuga gewünschten Weges - kamen die Versammlungsteilnehmer zu einem gemeinsamen Konsens.

Abgerundet wurde die Versammlung mit einem gemeinsamen Abendessen - Höhepunkt waren die von Jean-Noel zubereiteten portugisischen Spanferkel.
Impressionen Seminar und Dinner +++




Die Gelegenheit nutzend besuchten Wolfgang und Catrin die Stadt Cahors und die Goffre du Pech Merle....

Cahors ist eine französische Stadt (okzitanisch Caors) in der Region Okzitanien. Die Stadt ist Sitz der Verwaltung des D�partements Lot. Die 19.405 Einwohner (Stand: 1. Januar 2016) zählende Stadt ist zudem Hauptort des gleichnamigen Arrondissements und der Kantone Cahors-1, Cahors-2 und Cahors-3. Ihre Einwohner nennen sich Cadurciens. Cahors hat vor allem Bedeutung als Verwaltungshauptstadt und ist durch das gleichnamige Weinbaugebiet bekannt. Die Stadt liegt am Fernwanderweg GR 65, der weitgehend dem historischen Verlauf des französischen Jakobsweges Via Podiensis folgt. Partnerstadt ist Bologna.

Die Ursprünge der Stadt reichen in die keltische Zeit zurück. Dem Stamm der Kadurker, der damals die Region Quercy besiedelte, verdankt sie ihren Namen. In der Römerzeithieß die Stadt Divona Cadurcorum. Daraus wurde dann Cadurca und schließlich Cahors.

Cahors ist seit dem frühen Mittelalter Bischofssitz und war aufgrund seiner verkehrsgünstigen, aber geschützten Lage schon im 6. Jahrhundert eine wohlhabende Handelsstadt. Spätestens nach der Aufteilung des Teilreiches von Charibert I. von Paris, also 567, gehörte Cahors zu Neustrien. Nach der Heirat des neustrischen Königs Chilperich I. gab dieser die Stadt, zusammen mit Bordeaux, Limoges, Bearn und Bigorre, jedoch als Morgengabe an seine Braut Gailswintha. Diese fünf Städte lagen strategisch günstig zum Gebiet des Schwiegervaters Athanagild, des Königs der Westgoten. Nachdem Chilperich die Ermordung seiner Gattin veranlasst hatte, ging dieses Erbe, nach einer Regelung eines von Guntram, dem König der Burgunder einberufenen Malbergs, auf das Königreich Austrasien über. Damit nicht einverstanden versuchte Chilperich ab dem Jahr 573 die Städte zurückzuerobern, was zu einem der vielen merowingischen Bürgerkriege führte.

Ab dem 9. Jahrhundert unterstand Cahors den Herzögen von Toulouse.

Zu ihrer höchsten Bedeutung stieg die am Jakobsweg gelegene Stadt im 13. Jahrhundert auf. Damals wurde Cahors zum ersten Bank- und Börsenzentrum Europas, als sich die lombardischen Gläubiger des Bischofs, der im Albigenserkreuzzug den berüchtigten Simon IV. de Montfort mit Truppen unterstützt hatte, in der Stadt niederließen. Sie wurden � abgeleitet vom Namen der Stadt � im Deutschen als �Kawerzen� bezeichnet.

Der aus Cahors stammende Papst Johannes XXII. gründete 1332 eine Universität, die 1751 derjenigen von Toulouse angegliedert wurde. Im Frieden von Br�tigny wurde die Stadt 1360 kampflos den Engländern überlassen. Sie kam erst 1428 zurück zu Frankreich, ihr Reichtum war jedoch dahin. Der Hundertjährige Krieg setzte der Blütezeit von Cahors ein Ende.

Im Mittelalter vereinigten sich in Cahors die Pilgerströme nach Santiago de Compostela, die dem Tal des Lot oder des C�l� gefolgt waren. über die Brücke Pont Valentr� verließen sie die Stadt, um über die Kalkhochfläche der Quercy Blanc weiter nach Montcuq zu ziehen. Es gab in Cahors mehrere Hospize. Heute gibt es neben drei Pilgerherbergen (französisch: G�te d��tape), Hotels, Privatquartiere (Chambre d�h�tes) und einen Campingplatz. Außerdem hat Cahors ein Office de Tourisme. Auf dem Weg nach Montcuq gibt es weitere Beherbergungsbetriebe in den Orten Les Mathieux, Labastide-Marnhac, Lhospitalet und Escayrac. Der Jakobsweg führt leicht hügelig durch die landwirtschaftlich geprägte Quercy Blanc vorbei an einsamen Weilern und einzelnen Gehöften. Als Straßenverbindung führt die D653 nach Montcuq.

Pech Merle ist eine Tropfsteinhöhle mit jungpaläolitischer Höhlenmalerei. Sie liegt im Südwesten Frankreichs in der Gemeinde Cabrerets in der Nähe der Stadt Cahors und gehört zum Komplex der Frankokantabrischen Höhlenkunst.

Um die Felszeichnungen vor der Atemluft der Besucher zu schützen, können jeden Tag nur 700 Besucher die Höhle besichtigen.

Das Alter der ältesten Zeichnungen wird auf ca. 20.000 Jahre datiert. Lange ging die Wissenschaft davon aus, dass in den Malereien Männer ihre Jagderfahrungen künstlerisch umgesetzt hatten, doch gab es dafür keine Beweise.

Der Archäologe Dean Snow von der Pennsylvania State University analysierte Handabdrücke aus acht französischen und spanischen Steinzeithöhlen, darunter der Höhle von Pech Merle, und fand heraus: Etwa drei Viertel aller farbigen Hände stammen von Frauen, es finden sich auch zahlreiche Handabdrücke von Kindern und Jugendlichen.

Die Erforschung der Höhle begann 1914. 1922 wurden die Zeichnungen durch die Schüler Andre David und Henri Dutertre entdeckt. Im Jahre 1923 wurde der jetzige Eingang zur Höhle gegraben.

Die Höhle teilt sich in mehrere Säle und Besichtigungspunkte auf.

Saal der gebrochenen Säule und des schwarzen Fries
Hier liegt eine zerbrochene Säule und man kann die Verschiebungen einer Kalkplatte besichtigen. In diesem Saal sind Zeichnungen von Pferden, Wisenten und Mammuts zu finden. Das Alter der Zeichnungen liegt bei ca. 16.000 und 20.000 Jahren. Die Zeichnungen sind mit Holzkohle ausgeführt.

Saal der Felsmalereien
Replik von Pferdedarstellungen aus der Höhle von Pech Merle, die Replik befindet sich in einem Museum in Brno. In diesem Saal ist eine 40 m breite Galerie zu sehen. Abgebildet sind Pferde, Wisente, Fische und Handnegative. Das bedeutet, die Hände wurden auf die Wand gelegt und darum wurde mit einem Blasrohr rote Farbe (Rötel) geblasen. Eine Untersuchung des Jahres 2011 zeigte, dass es während des Gravettiens tatsächlich Pferde mit Tigerscheckung gab, die den gepunkteten Pferden von Pech Merle in ihrem Phänotyp entsprechen könnten.

In diesem Saal haben sich, in mit Calciumcarbonat übersättigtem Wasser, als Rückstände des fließenden Wassers ein Kreisel und viele Perlen gebildet.

Decke der Hieroglyphen
Hier findet sich ein Gewölbe mit einer Größe von 40 m. Die Zeichnungen zeigen Mammuts und weibliche Körperteile.

Wisent-Frauen
In diesem Bereich sind acht Silhouetten von Frauen zu finden. Daneben sieht man stilisierte Wisente.

Fußspuren
In einem ausgetrockneten Teil der Höhle finden sich ca. 12.000 Jahre alte Fußspuren eines Kindes.

Bärengalerie
Der Name leitet sich von Kratzspuren von Höhlenbären ab.

Combel Galerie
In der Mitte der Galerie befindet sich eine über 12 m lange Eichenwurzel, die von der Decke senkrecht bis in den Boden reicht.

QUELLE: Wikipedia.de



Bild & Text: VAK e.V.


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