20. Convencion Internacional de Artes Marciales
Budo Gala, 7. und 8. März 2015
Seminario anual European JuJitsu Union;
2. Congreso Intercontinental JuJitsu Organization






 

Der Erlinger Dojoleiter und Verbandsvorsitzende Wolfgang Wimmer, machte sich am Freitag, den 6. März auf den Weg um bei einem international besetzten Budoseminar als Referent zu fungieren. Eingeladen wurde er hierbei von Hanshi Pedro Dabauza, DNBK Vertreter Spaniens. Neben Wolfgang waren als Referenten eingeladen:

  • Hanshi Luis Fernando, 8. DAN Ju Jusu
  • Hanshi Antonio Enjuto, 8. DAN Ju Jutsu



Empfangen wurden wir am Madrider Flughafen von Hanshi Dabauza und Luis Agrelo Rodriguez, die uns auch zum Referentenhotel brachten, dem Hotel NH Parque Avenidas, unserem St¨tzpunkt für die nächsten Tage. Luis, der über 20 Jahre in Deutschland lebte, stand uns hilfreich zur Seite, wenn es um Übersetzungen ging...

Die drei Referenten brachten den Seminarteilnehmern in ihren Einheiten (es waren zwei Gruppen, eine Gruppe DAN-, und eine Gruppe KYU-Grade) ihre Kenntnisse im Bereich des Jiujitsu näher. Hanshi Fernando unterrichtete Verteidigungen gegen Messerangriffe, Hanshi Enjuto gegen Pistolen- und Stockangriffe. Kyoshi Wimmer steigerte die Technikvielfalt, basierend auf einer Grundtechnik, bis hin zu Abwehr-, Wurf-, Konterwurf- bis hin zu Weiterführungstechniken.

Alle Teilnehmer, unabhängig der jeweils praktizierten Budokunst oder Erfahrung, zeigten sich von diesem Seminar und den Referenten beeindruckt und begeistert.

Was kann man über die Stadt Madrid sagen?
Madrid ist die Hauptstadt Spaniens. Die Metropolregion Madrid zählt mit etwa sieben Millionen Einwohnern zu den größten Metropolen Europas. Die Stadt ist (ohne Vororte) mit rund 3,2 Millionen Einwohnern nach London und Berlin die drittgrößte Stadt der Europäischen Union und die größte Stadt Südeuropas. Seit Jahrhunderten ist Madrid der geographische, politische und kulturelle Mittelpunkt Spaniens und der Sitz der spanischen Regierung, hier residieren auch der König, ein katholischer Erzbischof.

Die Geschichte Madrids ist sehr bewegend….in den Jahren 852 bis 886 wurde eine maurische Burg (alcázar) an der Stelle des heutigen Madrider Königspalastes errichtet. Die umgebende Anlage wurde magerit genannt, und ab 939 Maǧrīṭ. 1083 wurde Madrid kastilisch. Die Stadt wurde 1109 von dem Almoravidenherrscher Ali ibn Yusuf erfolglos belagert. Ein kleiner Teil der aus der Zeit der arabischen Herrschaft über Spanien stammenden Stadtmauern ist neben der Kathedrale immer noch vorhanden. 1309 wurde unter Fernando IV. die Ständeversammlung (Cortes) des Königreichs Kastilien erstmals nach Madrid einberufen.

1561 verlegte Philipp II. den königlichen Hof von Valladolid nach Madrid, womit der Aufstieg der Stadt begann. Sie wurde faktisch zur Hauptstadt Spaniens, was sie abgesehen von einer kleinen Unterbrechung von 1601 bis 1606 (Hauptstadt: Valladolid) bis zum heutigen Tag ist. Der Teil von Madrid, der unter den Spanischen Habsburgern errichtet wurde, nennt sich bis heute „El Madrid de los Austrias“ (Das Madrid der Habsburger). 1701 brach der Spanische Erbfolgekrieg aus, der 1706 zur englisch-portugiesischen Besetzung der Stadt führte. Er endete 1714 mit der übernahme des spanischen Throns durch die Bourbonen. Unter ihrer Herrschaft entstand der heutige Königspalast. Insbesondere in der Regierungszeit Karls III., der deswegen im Volksmund auch als der „beste Bürgermeister von Madrid“ bezeichnet wird, wurden die öffentliche Infrastruktur der Stadt (Straßen, Plätze, Parks, Wasserversorgung, etc.) modernisiert und zahlreiche öffentliche Bauten errichtet.



Von 1808 bis 1813 war Madrid von den Franzosen besetzt, wobei Napoleons Bruder Joseph Bonaparte König wurde. Die Besatzer ließen Klöster und ganze Stadtviertel niederreißen, um neuen Platz zu schaffen.

Von 1833 bis 1876 wurden die Karlistenkriege ausgetragen. Dabei wütete auch eine Choleraepidemie in Madrid. 1873 wurde die erste Republik ausgerufen, und 1923 folgte die Militärdiktatur unter General Miguel Primo de Rivera. Am 14. April 1931 wurde in Madrid die Zweite Republik ausgerufen. Im Spanischen Bürgerkrieg von 1936 bis 1939 war Madrid bis zuletzt, und zwar bis zum 28. März, republikanisch und erlitt durch deutsche und italienische Bombardements schwere Zerstörungen (Belagerung von Madrid). Nachdem sich die Nationalisten um den General Francisco Franco durchgesetzt hatten, prägte dessen Diktatur bis 1975 die Stadt. Nach dem Tod Francos im Jahre 1975 gab es in Madrid eine Kulturbewegung, die Movida madrileña. Juan Carlos I. wurde König und leitete die Demokratisierung (Transición) ein, die jedoch am 23. Februar 1981 (23-F) durch einen Putschversuch einiger Offiziere der Guardia Civil und des Militärs noch einmal gefährdet wurde. Einige davon hatten auch schon bei der Operación Galaxia 1978 mitgemacht. 1992 war Madrid „Kulturstadt Europas“.


Unsere Eindrücke.... +++
 

Der Königliche Palast (spanisch Palacio Real) ist das Madrider Stadtschloss und die offizielle Residenz des spanischen Königshauses

Auf dem Gelände des heutigen Palastes stand bis ins 18. Jahrhundert ein Alcazar, ein maurisches Burgschloss. Diese von den spanischen Königen genutzte Residenz wurde durch ein Feuer am Heiligabend 1734 zerstört und schuf so die Notwendigkeit für einen Neubau. Spanien war in einer langen Zeit des Niedergangs, die Einnahmequelle der Kolonien versiegte und der Spanische Erbfolgekrieg destabilisierte das Land. Durch den Krieg waren die Bourbonen an die Macht gekommen und das noch junge Königshaus wollte mit dem Neubau des Palastes auch ein Zeugnis seiner Stärke demonstrieren. In ganz Europa schmückten sich die Fürsten mit ihren barocken Prunkbauten und für das neue Schloss in der Hauptstadt wurden nun ehrgeizige Pläne ausgearbeitet. Philipp V. wünschte ein dem Escorial der Habsburger ebenbürtiges Gebäude und beauftrage den Juvarra-Schüler Juan Bautista Sachetti mit dem Neubau, der zusammen mit Francisco de Sabatini die vierflügelige Anlage von 1734 bis 1764 errichtete. König Karl III. bezog mit seiner Familie am 1. Dezember 1764 die ersten Räumlichkeiten im Neubau.

Dem Schloss ist ein breiter Ehrenhof vorgelagert, aus dem die „Puerta del Príncipe“, das Prinzentor, in den Innenhof der quadratischen Anlage führt. über einem rustikaähnlichen Erdgeschoss erheben sich die hochbarocken Fassaden, die mit Kollossalpilastern, bekrönenden Vasen und Statuen geschmückt sind. Der Palast gehört zu den größten Schlössern seiner Zeit und beherbergt um die 2.000 Säle, Salons und Kabinette. Zu den wichtigsten der Paradezimmer gehören der Thronsaal, das mächtige Treppenhaus, der Hellebardensaal, die Spiegelgalerie und die Schlosskapelle.

Die spanische Königsfamilie lebt nicht im Schloss, sondern im weitaus bescheideneren Zarzuela-Palast nordwestlich von Madrid. Die großen Festssäle des Palacio Real werden nur noch für Repräsentationszwecke und Staatsempfänge genutzt. Aus diesem Grunde sind Teile des Palastes der öffentlichkeit zugänglich und gehören zu den touristischen Höhepunkten Madrids.

In der Kapelle des Palastes befindet sich eine Orgel, die von dem Orgelbauer Jordi Bosch erbaut worden war. Das Instrument hat 44 Register auf drei Manualen und Pedal, darunter 7 reine Diskantregister. Alle sonstigen Register sind in Bass- und Diskantseite geteilt, wobei 9 Register sich auf der Diskantseite von der Bassseite unterscheiden

Gegenüber dem Ehrenhof des Palacio Real befindet sich die Kathedrale La Almudena. Obwohl der Platz den Eindruck eines geplanten Gesamtwerkes vermittelt, ist die Kirche jünger als das eigentliche Schloss. Der Bau der Kirche begann 1879 und zog sich bis ins 20. Jahrhundert hinein. Der historistische Bau, der der Hl. Maria von der Almudena (sinngemäß "von der Zitadelle"; ein Titel der Gottesmutter Maria als Patronin von Madrid) gewidmet ist und erst im Jahre 1993 zur Kathedrale des Erzbistums Madrid wurde, vereint in sich verschiedene Stile. Die zum Schloss gerichtete Hauptfassade mit den Doppeltürmen entspricht mit ihren säulengeschmückten Galerien den Fassaden des Palastes und bildet zu diesem ein architektonisches Gegengewicht. Zum Palast gehört der große Schlosspark, ein bekannter Blick auf die Anlage führt von der weitläufigen „Campo Moro“ zum Schloss. Der ursprüngliche Barockpark ist in seinen Grundzügen bis heute erhalten, besonders die mit beschnittenen Hecken und Parterres geschmückten „Sabatinigärten“ bilden zusammen mit dem Palast eine prunkvolle Einheit.



Santa María la Real de La Almudena ist eine römisch-katholische Kathedrale in Madrid (Spanien).

Erste Pläne zur Errichtung einer neuen Kirche, welche man der Hl. Maria von der Almudena (von arab. al-mudayna ‚Zitadelle‘; ein Titel der Gottesmutter Maria als Stadtpatronin von Madrid) widmen wollte, entstanden bereits im 16. Jahrhundert. Doch der Bau der Kathedrale begann nicht vor dem 18. Jahrhundert und wurde erst im Jahr 1993 beendet. In diesem Jahr wurde die Kathedrale von Papst Johannes Paul II. geweiht und zugleich zur Bischofskirche des Erzbistums Madrid erhoben (von der Bistumsgründung 1885 an hatte zunächst die Colegiata de San Isidro als provisorische Kathedrale gedient).

Obwohl die Kirche im neugotischen Stil begonnen wurde, errichtete man die Kathedrale schließlich im Stil des Neoklassizismus, um stilistisch zum angrenzenden Königspalast zu passen.

Am 22. Mai 2004 fand mit der Hochzeit von Kronprinz Felipe von Spanien und Letizia Ortiz Rocasolano die erste königliche Hochzeit in der Kathedrale statt. Am 7. Februar 2013 konnte ein Sprengstoffanschlag auf die Kathedrale verhindert werden, nachdem ein Geistlicher einen Sprengsatz nahe bei einem Beichtstuhl gefunden hatte. Daraufhin wurde die Kathedrale geräumt und weiträumig abgesperrt, bevor der Sprengsatz entschärft werden konnte.

Die Kathedrale ist in Form eines lateinischen Kreuzes errichtet, bestehend aus dem zentralen Mittelschiff, flankiert von zwei Seitenschiffen, das sich in den Chorraum fortsetzt, der von einem Chorumgang umgeben wird, an den sich ein Kranz von fünf Kapellen anschließt. Im südlichen Querschiff befindet sich der Altar der Virgen de la Almudena, der Patronin von Madrid. Die mittlere Chorkapelle ist dem Hl. Isidoro Labrador und seiner Frau, der Hl. Maria de la Cabeza geweiht, deren Bildnisse im 17./18. Jahrhundert von dem Bildhauer Juan Villabrille y Ron geschaffen wurden. Sie flankieren einen Sarkophag aus dem 13. Jahrhundert, in dem eine Zeit lang die Gebeine des Heiligen aufbewahrt wurden. Der Sarkophag ist mit verschiedenen Szenen aus dem Leben der Heiligen bemalt.

Die Kapellen, die links und rechts das Hauptschiff flankieren, sind zeitgenössischen Heiligen geweiht, u.a. dem Ordensgründer Josemaría Escrivá de Balaguer, der Karmeliterin Maravillas de Jesús. Sämtliche Kapellen sind im zeitgenössischen Stil eingerichtet.

Die Orgel wurde im Jahr 1999 erbaut. Das Instrument hat 70 Register auf vier Manualen und Pedal. Bemerkenswert ist zum einen das groß dimensionierte Trompeten- bzw. Solowerk und auch der Umstand, dass das Rückpositiv auf zwei kleine Gehäuse verteilt ist, die zudem nicht direkt im Rücken des Organisten stehen, sondern jeweils seitlich des Organisten. Die Spieltrakturen sind mechanisch

In den beiden Türmen der Kathedrale hängen insgesamt 21 Glocken. In den Maueröffnungen des Ost- und des Westturmes hängen jeweils 4 Glocken, die im überschlag-Verfahren geläutet werden.


und noch ein paar..... +++
 

Der Retiro-Park (offiziell Parque del Buen Retiro auch Jardines del Buen Retiro oder kurz El Retiro) ist ein 1,4 km² großer Park im Herzen Madrids. 17.500 Parkbäume sind im Rahmen einer zweitägigen Bürgeraktion im Herbst 1979 gepflanzt worden, Jungbäume, Spaten und Hacken waren den freiwilligen Pflanzkolonnen von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt worden.

An der Stelle des Parks stand ursprünglich eine Palastanlage, die 1632 unter der Herrschaft Philipp IV. errichtet wurde, aber im Zuge der napoleonischen Kriege fast völlig zerstört wurde. Die heute noch bestehenden Gebäude beherbergen Museen.

Der Park beherbergt mit dem Estanque del Retiro einen künstlichen See, in dessen Nähe sich das Mausoleum von Alfons XII. befindet. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Palacio de Cristal, der dem Londoner Crystal Palace nachempfunden ist. Dieser Glaspavillon wurde 1887 von Ricardo Velázquez Bosco entworfen. Darüber hinaus sehenswert ist die Rosaleda del Retiro, ein Rosengarten, der von D.Cecilio Rodríguez (ehemaliger Direktor des Grünflächenamtes im Madrider Rathaus) im Jahr 1915 angelegt wurde.

Eine Besonderheit ist die Statue des Angel Caído (deutsch: gefallener Engel), eine der wenigen Skulpturen mit der Darstellung Luzifers, die (wohl eher zufällig) auf einer Höhe von 666 m über dem Meeresspiegel (Alicante) liegt. Die Statue wurde 1877 durch den Madrider Bildhauer Ricardo Bellver geschaffen.

Die Puerta de Alcalá („Alcalá-Tor“) ist ein Monument in Madrid (Spanien), welches sich im Zentrum der Stadt an der Plaza de la Independencia („Unabhängigkeitsplatz“) befindet. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Eingang zum Retiropark. Den Platz durchquert die Calle de Alcalá in Ost-West-Richtung und es beginnen dort ebenfalls die Straßen Alfonso XII, Serrano und Olózaga. Der Name der Puerta de Alcalá rührt daher, dass sich hier früher die Stadtgrenze befand und die Landstraße in Richtung Alcalá de Henares begann.

Die Puerta de Alcalá wurde von König Karl III. in Auftrag gegeben, um einen ehemaligen Torbogen mit zwei Türmchen, der sich vorher an derselben Stelle befand, aber in ruinösem Zustand war, zu ersetzen. Der ca. 44 Meter breite und 22 Meter hohe Torbau wurde 1769 geplant; die Arbeiten begannen im Folgejahr und die Einweihung fand im Jahre 1778 statt. Zu beiden Seiten der Puerta de Alcalá befand sich eine Einfriedung, welche die Stadt seinerzeit gegen Eindringlinge beschützte und bis ins Jahr 1869 Bestand hatte. In diesem Jahr wurde auch die Plaza de la Independencia in ihrer heutigen Form gestaltet.

Der Bogen hat fünf Maueröffnungen (drei Bögen für Fuhrwerke und zwei Fußgängertore), in denen sich früher jeweils Gitter befanden (die eigentlichen Tore), die jeden Tag um die Abendzeit verschlossen wurden. In der Mitte auf der Attika befindet sich ein Stein mit folgender lateinischer Inschrift: Karl III. Jahr 1778.


...und noch mehr Eindrücke.... +++
 

Der Palacio de Comunicaciones (dtsch: Palast der Kommunikation) ist der ursprüngliche Name der ehemaligen Postverwaltung von Madrid.

Der Palast, der eine überbaute Fläche von rund 12.200 m² einnimmt, wurde auf dem Gelände der 30.000 m² Gartenanlage Jardines del Buen Retiro, gelegen am Plaza de Cibeles, im Zentrum von Madrid errichtet. Die Bauplanung begann im Jahre 1904, das Gesamtbudget belief sich damals auf 10.311.860 Peseten. 1907 fand die Grundsteinlegung statt. 14. März 1919 erfolgte die offizielle Einweihung unter dem Namen Catedral de las Comunicaciones und Aufnahme der Geschäftstätigkeit als Hauptpostamt, Distributionszentrum und Museum für Post, Telegraf und Telefon durch das spanische Königspaar Alfons XIII. und Victoria Eugénie statt. Nach mehreren Renovierungen wurde der Palast der Kommunikation am 5. November 2007 der Sitz der Stadtverwaltung von Madrid.

2011 wurde dieses historische Gebäude in Palacio de Cibeles umbenannt.

Der Palacio Longoria ist ein Stadtpalais im Jugendstil in Madrid an der Kreuzung der Straßen Calle Fernando VI. (Nr. 6) und Calle Pelayo (Nr. 61). Das Gebäude wurde zwischen 1902 und 1903 errichtet und gilt als bedeutendstes Beispiel des spanischen Jugendstils (Modernismo) in Madrid. Auf annähernd quadratischer Grundstücksfläche werden die den Fluchtlinien der jeweiligen Straßen angepassten leicht zurückgesetzten Gebäudeschenkel durch einen runden, überkuppelten Eckrisalit verbunden, der auch das Stiegenhaus beherbergt. Das Gebäude diente als Wohnort und Firmensitz des Finanzmannes und Politikers Javier González Longoria. Nach seinem Tod (1912) verkaufte die Familie das Palais an eine Dentalfirma. In der Folge kam es zu mehrmaligen Besitzerwechseln. Seit 1950 steht es im Eigentum der spanischen Autorenvereinigung (Sociedad General de Autores) und ist nicht öffentlich zugänglich.

Las Ventas ist eine Stierkampfarena in Madrid. Die im Neomudéjarstil erbaute und 1934 eröffnete Arena bietet 23.798 Zuschauern Platz und ist damit die größte Spaniens und hinter der Plaza México in Mexiko-Stadt und gleichauf mit der Plaza de Toros Monumental de Valencia in Valencia (Venezuela) eine der größten Weltweit. Neben dem Stierkampf dient Las Ventas unter anderem auch als Schauplatz für Konzerte und diverse Sportveranstaltungen.

Als der Stierkampf sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Madrid wachsender Zuschauerzahlen zu erfreuen begann, entschloss sich sie Stadt zum Bau einer neuen Arena. Im Jahr 1918 erwarb die Provinzverwaltung von Madrid die Gründe in Ventas del Espíritu Santo im Osten der damaligen Stadt. Der Bau der Arena begann schließlich im Jahr 1922. Der erste Stierkampf fand noch während der Bauphase am 17. Juni 1931 statt. Die Einkünfte der Benefizveranstaltung gingen an arbeitslose Bauarbeiter. Erst drei Jahre später, am 21. Oktober 1934, erfolgte schließlich die offizielle Eröffnung der Stierkampfarena. Die erste komplette Saison fand 1935, mit insgesamt 47 Stierkämpfen, statt.

Während des von 1936 bis 1939 andauernden Spanischen Bürgerkriegs stand die Arena leer, die Wiedereröffnung erfolgte am 24. Mai 1939.


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Der Tempel von Debod ist ein altägyptisch-unternubischer Tempel, der in Madrid wiederaufgebaut wurde. Er stand ursprünglich 15 Km südlich von Philae an den Ufern des Nils in der Nähe des ersten Nil-Kataraktes in unmittelbarer Nähe von Debod.

In einem bei Debod befindlichen Heiligtum wurde die Göttin Isis von Philae gemeinsam mit Hor-pa-chered von Philae verehrt. Der südliche Tempelkomplex von Debod bildete einen Teil dieser Heiligenstätte; die Nordhälfte war „Amun von Debod“ geweiht. Die alte Tempelanlage von Debod ist unter anderem bereits in der 8. Dynastie (erste Zwischenzeit) belegt.

Der neue Tempel wurde von Ptolemaios IV. erbaut. Im frühen zweiten Jahrhundert v.Chr. ließ der nubische König Adikhalamani von Meroe eine kleine Kapelle zu Ehren des Gottes „Amun von Ta-hut“ in der Nähe der Ortschaft Debod errichten. Die Kapelle war bekannt unter dem Namen „Kapelle der Reliefs“. In ihr waren zahlreiche Inschriften und Reliefs zu finden, unter anderem zwei Opferszenen, wo der Gott Hor-pa-chered Speisen erhält. Im weiteren Verlauf fügten verschiedene ptolemäische Könige neue Kammern um den ursprünglichen Kern der Anlage hinzu. Augustus ließ später den Vorhof erbauen. Beschreibungen über die Dekorationen und Inschriften des Vorhofes sind nur noch aus den Berichten von ägypten-Reisenden erhalten geblieben, beispielsweise von einer weiteren Opferszene zu Ehren von Hor-pa-chered. Weitere Vergrößerungs- und Verschönerungsarbeiten fanden unter Tiberius und vermutlich Hadrian statt.

Hor-pa-chered, dem mit Uto ein Speiseopfer dargebracht wird, ist als stehende nackte Gottheit mit Doppelkrone, Jugendlocke, Pektoral, Anch-Zeichen und mit linker Hand am Mund zu sehen; in einer weiteren Opferszene gemeinsam mit Nechbet mit ähnlicher Ikonografie.

In einer Ritualszene steht der König vor Isis, Osiris, Schepesetneferet, Imhotep und Hor-pa-chered. Die Wand, auf der die Reliefs angebracht waren, ist zwischenzeitlich zerstört. Dort trat Hor-pa-chered als stehender Gott mit Mantel, Doppelkrone, Jugendlocke und Herzamulett auf; die rechte Hand am Mund und in der linken Hand ein Rechit haltend.

Der Bau des Assuan-Staudamms im Jahr 1960 brachte eine Reihe archäologischer Monumente der Nilregion in Gefahr geflutet zu werden. Daher erließ die UNESCO einen internationalen Aufruf zur Rettung des einzigartigen Kulturerbes im südlichen ägypten. Zur Anerkennung der Hilfe Spaniens bei der Rettung des Tempels von Abu Simbel schenkte die ägyptische Regierung den Tempel von Debod im Jahre 1968 an Spanien.

Der Tempel wurde jedoch bereits 1961 auseinandergenommen und auf der sog. Elefanteninsel in der Nähe des Staudamms zwischengelagert. Dort verblieben die großen Einzelblöcke bis zum April 1970, als sie flussabwärts nach Alexandria verbracht wurden. Im Juni 1970 wurden die Blöcke auf ein Schiff verfrachtet und über den Hafen Valencia bis nach Madrid transportiert.

Der Tempel wurde daraufhin in einer der schönsten Parkanlagen Madrids wiedererrichtet, und zwar in der Nähe des Madrider Campo del Moro und des Parque del Oeste (deutsch: Westpark) auf einem ehemaligen Gelände mit Militärbaracken. Der Tempel ist seit 1972 öffentlich zugänglich und eines der wenigen Beispiele altägyptischer Architektur, die außerhalb von ägypten besichtigt werden können, sowie die einzige Ausstellung dieser Art in Spanien.


....einfach schön.... +++
 

Das Metropolis-Haus (span. Edificio Metrópolis) war der ehemalige Firmensitz einer spanischen Versicherung an der Kreuzung der Calle de Alcalá und der Gran Vía in Madrid, Spanien, sein Bau wurde 1905 beschlossen, die Arbeiten begannen 1907 und wurde 1910 abgeschlossen und 1911 eröffnet.

Herausstechend ist die fein gegliederte Fassade sowie der Turm mit der Kuppel. Ursprünglich befand sich auf der Kuppel ein Phönix, bis 1972 ein anderes Versicherungsunternehmen namens Metropolis das Gebäude erwarb und den Phönix zugunsten einer geflügelten Victoria entfernte.


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Der Bahnhof Atocha (spanisch Estación de Puerta de Atocha) ist einer der beiden Fernbahnhöfe Madrids. Im Gegensatz zum Nordbahnhof Chamartín liegt Atocha im Zentrum der Stadt, an der Plaza Emperador Carlos V, unweit des Botanischen Gartens und des Museo del Prado. Außer den Fern- und Hochgeschwindigkeitszügen aus dem Süden Spaniens und den Regionalzügen halten in Atocha sämtliche S-Bahn-Linien (Cercanías) der Region sowie die Linie 1 der Metro Madrid. Atocha ist damit einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der 3,5 Millionen Einwohner zählenden Metropole. Atocha wurde als Kopfbahnhof angelegt. Die alte Bahnhofshalle ist berühmt für ihre große Dachkonstruktion aus Gusseisen und Glas, die zwischen 1888 und 1892 im Jugendstil erbaut wurde. Seit 1992 südlich davon der neue Bahnhof in Betrieb genommen wurde, befindet sich unter dem riesigen Gewölbe der alten Bahnhofshalle ein tropischer Palmengarten, der als Wartehalle und Treffpunkt genutzt wird.

Der heutige Bahnhof besteht aus zwei Teilen. Die Fernzüge, darunter der Hochgeschwindigkeitszug AVE nach Sevilla, enden im wiederum als Kopfbahnhof gebauten oberirdischen Bahnhofsteil. Regionalzüge und S-Bahnen nutzen einen unterirdischen Durchgangsbahnhof, an den sich zwei zweigleisige Tunnels anschließen. Der östliche Tunnel führt von Süden nach Norden, weitgehend entlang der städtischen Hauptachse Paseo del Prado/Paseo de Recoletos/Paseo de la Castellana durch die Stadt bis zum Bahnhof Chamartín. Dieser Tunnel wird im Madrider Volksmund oft als „Túnel de la risa“ (Tunnel des Gelächters) bezeichnet, was auf seine insgesamt 34-jährige Planungs- und Bauzeit zurückzuführen ist. Die Bezeichnung wurde auch auf den 2008 eingeweihten westlichen Tunnel, der via Puerta del Sol und Nuevos Ministerios nach Chamartín führt, und auf den sich in Bau befindlichen normalspurigen Tunnel für Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Atocha und Chamartín übertragen.

Am 11. März 2004 wurde der Bahnhof während der morgendlichen Hauptverkehrszeit Schauplatz der Madrider Zuganschläge.

Im Rahmen des Ausbaus der Schnellfahrstrecken in Spanien soll ein Tunnel für die AVE-Züge den Bahnhof Atocha mit dem Bahnhof Chamartín verbinden. Somit würden die hier endenden Schnellfahrstrecken mit der Strecke nach Valladolid verbunden werden.

Ein herzliches Dankeschön an Hanshi Dabauza, Shihan Luis Agrelo Rodriguez und Sensei "Ruben" für die wunderbare Zeit in der geschichtsträchtigen und wunderschönen Stadt Madrid! Auch hat es uns sehr gefreut, dort neue Freunde kennen gelernt zu haben.... wie Shihan Charlie Lenz, Shihan Franz Knafl, Sensei Johann Damoser, und und und....


 
Bild & Text: Bushido-Kai, Wikipedia.de

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