Bushidokai Schüler meistern ihre Prüfungen
zum 1. DAN Jiujitsu
16.11.2014






 

DAN-Prüfungen in Mösbach 15.-16. November 2014
Bereits in den frühen Morgenstunden machten sich Wolfgang Wimmer und Rainer Marb mit einigen Schülern auf den Weg nach Mösbach, wo am Wochenende des 15.-16. November der 7. Landeslehrgang Baden-Württemberg stattfand.

Für Stefan Schwarz (seit 2004 im Erlinger Dojo), Aldo Balla (seit 2008 im Erlinger Dojo) und Lukas Schaller (seit 2006 im Erlinger Dojo), sollte es kein gewöhnlicher Lehrgang werden, sie absolvierten nach intensiver Vorbereitung Ihre Prüfung zum 1. DAN Jiu-Jitsu.

Nach dem gemeinsamen Warm Up zogen sich die Prüflinge auf die vorbereitete Mattenfläche zurück. Nach kurzer Motivationsrede Wolfgang Wimmers konnte es auch schon losgehen. Lukas, Stefan und Aldo zeigten die geforderten Techniken sehr dynamisch.

Sie stellten sich ihren Prüfungen zum 1. DAN Jiu-Jitsu und lösten die ihnen gestellten Aufgaben bravourös! Im Gesamten zeigten sie je 188 Einzeltechniken. Angefangen von der Fallschule, Bewegungslehre, Abwehr der Angriffe gemäß dem Prüfungsprogramm des VaK, 36 Judotechniken (20 Würfe, 5 Würge-, 6 Halte- und 5 Hebeltechniken), einer Kata sowie 10 Techniken aus dem Hanbo-Jitsu (Verteidigung mittels Hanbo) zeigten sie in einer sauberen und sicheren Verteidigungshaltung ihre Techniken. Im theoretischen Teil erhielten sie ebenfalls die Gesamtnote "gut". Hierzu wurde ihnen vor 6 Monaten ein Thema vorgegeben, über welches sie eine Erörterung erstellen mußten.



"Ein Schwarzgurt ist ein Weißgurt, der nicht aufgehört hat zu trainieren" so der Erlinger Dojoleiter bei der feierlichen Überreichung der Urkunden und den schwarzen Gürteln beim abendlichen Dinner, welches er zusammen mit den Mitprüfern Hanshi Dimayuga (Frankreich), Amedeo Pastore (Präsident VAK e.V.) und Patrice Merckel (Frankreich) vornahm. "Eine DAN-Prüfung ist, neben der technischen und fachlichen Prüfung, auch eine Charakterprüfung. Der Gesetzgeber hat nicht ohne Grund in einigen Bereichen die Altersgrenze an die Volljährigkeit gekoppelt. So muss eine DAN Prüfung auch hier an das 18. Lebensjahr gekoppelt werden, steht der DAN Träger doch auch in der Verantwortlichkeit, nicht zuletzt beim Abhalten eines Trainings. Demgegenüber haben Kinder und auch Jugendliche noch keinen explizit ausgeprägten und gefestigten Charakter. So ist es bedenklich an Personen unter 18 Jahren DAN-Grade zu geben" so die Prüfer bei der Übergabe. Der Erlinger Dojoleiter legte seinen Schülern jeweils den schwarzen Gürtel um und hieß sie im Kreis der DAN-Träger willkommen.

Dies war für diesen Abend, aus Erlinger Sicht, noch nicht alles. Hanshi Dimayuga überreichte dem Verdutzten Rainer Marb dessen Beurkundung zum Sandan Iaido (3. DAN). Rainer Marb, zertifiziertes Mitglied des japanischen Dai Nippon Butoku Kai und Titelträger Shidoin durch diesen, zeigt ein enormes Engagement gegenüber den japanischen Budokünsten, die er seit nunmehr fast 20 Jahren betreibt. So führte ihn sein Weg mit seinem Sensei auch bereits zu einer Weltveranstaltung des japanischen Dai Nippon Butoku Kai nach Kyoto / Japan und auch nach Melbourne / Australien. Zusammen mit seinem Sensei Wolfgang Wimmer ist Rainer auch derzeit in Pionierarbeit unterwegs und bringt den interessierten Iaidoka das Toyama-Ryu näher. Wolfgang Wimmer wurde von Soke Ishikawa Takashi (Kyoto) als dessen Vertreter für diesen Iaidostil in Deutschland eingesetzt. So unterrichtete Rainer Marb auch bei diesem nunmehr 7. Landeslehrgang zusammen mit Shihan Wolfgang Wimmer das Toyama Ryu .




 
Bild & Text: Bushido-Kai

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