Bushido-Kai auch dieses Jahr
auf Wega Meitingen
22./23. Oktober 2011


Am 22. und 23. Oktober 2011 durften die Schüler des Bushido Kai des SV Erlingen, unter der Leitung von Kyoshi Wolfgang Wimmer, ihre im Training erworbenen Fähigkeiten in den Kampfkünsten vor einem zahlreichen, sehr interessierten Publikum vorzeigen.

Die Kinder-Anfängergruppe zeigte, wie sie mittels Würfe und einfacher Hebel, aus den Budokünsten Judo und Jiu Jitsu verschiedene Angriffe abwehren können.

Ebenso die Kinder und Jugendlichen des fortgeschrittenen Kurses wiesen ein bemerkenswertes Wissen über die Kampfkunsttechniken vor.

Impressionen unserer Auftritte auf der Wega 2011 in Meitingen.
                 
Eine ebenfalls sehr anregende Darbietung zeigten einige Schüler der Iaido-und Kobudo-Gruppe. In diesen Budokünsten wird die Gewichtung auf die Konzentration und besonders auf die innere Einstellung des Ausübenden gelegt - im Kobudo auf die schnelle Reaktion und Situationserkennung - im Iaido werden gegen einen oder mehreren imaginäre Gegner Formen gelaufen, deren Hauptmerkmal das schnelle Ziehen des Schwertes ist und die Beendigung des Angriffes mit dem Ziel so als Sieger hervorzugehen.

Ein weiterer Höhepunkt war die realitätsnahe Vorführung der Erwachsenen im Jiu Jitsu. Dazu gehöhrte auch eine traditionelle Kata aus dem Jiujitsu, die Shihan Wimmer mit Sensei vorführte.

.....noch mehr davon........
     
Jiu Jitsu heißt frei übersetzt „weicher, sanfter Kunstgriff“. So mancher Besucher der Wega stellte sich unter weich alles andere vor, als das was sie bei dieser Demonstration sahen. "Weich" ist hier natürlich mitunter abhängig von der Art des Angriffes und der Gefährlichkeit dieses für den Verteidiger - gilt es doch, den Angriff so schnell als möglich, effektiv, kontrolliert abzuwehren, den Angreifer unter Kontrolle zu bringen bzw. ihn von weiteren Angriffen abzuhalten oder ihm dies unmöglich zu machen.

Würfe, Hebel- und Verteidigungstechniken wurden gegen eine Vielfalt von Angriffen, angefangen von Handgelenk- und Jackefassen über Würgen, Schläge, Schwitzkasten und Fußtritte u.a., eingesetzt, um diese schnell abzuwehren und den Gegner, rasch und möglichst unversehrt zu neutralisieren und durch Haltegriffe zu kontrollieren.

Durch ein regelmäßiges Training (natürlich unter fachkundiger Leitung), Selbstdisziplin und die notwendige Reife (die man natürlich durch das Alter und die Erfahrung erlangt) Budo zu begreifen, wäre es auch einem kleinen Mädchen möglich, einen Angriff abzuwehren.

Um "Budo" (Sammelbegriff der asiatischen Kampfkünste) aber verstehen zu können, bedarf es mehr als der rein "sportlichen" Variante. Ein Wissen und Verständnis um den eigenen (und natürlich den "anderen") Körper, philosophischer Hintergründe, Geschichte und Entwicklung der Budokünste im Allgemeinen (und im Besonderen um die der gewählten und praktizierten Kunst), aber auch die "7 Tugenden der Samurai" (nicht zuletzt aufgrunddessen erfolgte vor nunmehr 16 Jahren bewußt die Nennung der Erlinger Gruppe in Bushido - ist dies doch der Begriff des Verhaltenskodex der Samurai!) gehört zum Lehrinhalt im Erlinger Dojo.

und noch mehr davon........
                    
Teilnehmer: Aldo Balla, Rene Thomanek, Andreas Seefried, Oliver Edl, Andreas Schwarz, , Laura Keie, Bernhard Lechner, Lukas Schaller, Dominik Eckert, Joachim Hecht, Jana Hindermayr, Hannah Knöpfle, Maxima Knöpfle, Lisa Maria Bach, Michael Schwarz, Lorena Sowarsch, Carina Zimmermann



 Bericht auf "myheimat.de"

Bild & Text: Bushido-Kai


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